Reagieren auf einen Webseitenfehler: Ein narrensicherer Prozess (Infografik)

Veröffentlicht August 6th, 2019 in Infografiken. Markiert: , , , , , , .

Fehlerfreie Websites, Online-Shops oder Web-Apps gibt es einfach nicht. Trotz einer beispielhaften Infrastruktur, kopierte Systeme und ausgezeichneter Mechanismen kann immer etwas schief gehen.
Wir bieten Ihnen einen bewährten Prozess, den Sie in einer Krisensituation anwenden können – natürlich angepasst an Ihre Bedingungen.

Reagieren auf einen Webseitenfehler: Ein narrensicherer Prozess (Infografik)

Sie können unsere Infografik auf Ihrem Blog oder Ihrer Website veröffentlichen. Verwenden Sie dazu den folgenden Code.

<a href="https://super-monitoring.com/images/reagieren-auf-einen-Webseitenfehler.png" target="_blank"><img src="https://super-monitoring.com/images/reagieren-auf-einen-Webseitenfehler.png" alt="Reagieren auf einen Webseitenfehler: Ein narrensicherer Prozess (Infografik)" style="max-width:1200px;width:100%;" /></a><br />
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Quelle: <a href="https://www.supermonitoring.de/blog/reagieren-auf-einen-webseitenfehler-infografik/" target="_blank"><em>Reagieren auf einen Webseitenfehler: Ein narrensicherer Prozess (Infografik)</em></a>

 

Textversion des Prozesses.

Wenn Sie das Monitoring nicht verwenden Wenn Sie das Monitoring verwenden

1. Fehlererkennung.

Sie bemerken ein Problem mit der Website selbst oder – noch schlimmer – Sie erfahren es von den Nutzern.
In jedem Fall vergeht seit dem Auftreten des Fehlers einige Zeit.
Sie erhalten eine Benachrichtigung per E-Mail und/oder SMS, sobald der Fehler auftritt.

2. Fehlerverifizierung.

Stellen Sie sicher, dass der Fehler tatsächlich aufgetreten ist – und es sich nicht um ein lokales Problem auf Ihrer Seite handelt.
Um zu bestätigen, dass die Website nicht verfügbar ist, können Sie folgendes verwenden, z.B.
www.website-down.de.
Das Monitoring alarmiert Sie erst, wenn sie den Fehler von mehreren unabhängigen Standorten aus bestätigt.

3. Überprüfung der Fehlerart.

Wenn Sie kein IT-Spezialist sind, können Sie eine vorläufige Diagnose anhand der von Ihnen festgestellten Symptome stellen – z.B. Meldungen, die vom Browser angezeigt werden:
a) “Die Seite konnte nicht gefunden werden” / “Die IP-Adresse konnte nicht gefunden werden” – die Domain ist abgelaufen oder es ist ein Fehler in der Konfiguration des DNS aufgetreten (d.h. der Server, der Domainadressen IP-Adressen zuweist);
b) “Connection Timeout” / “Der Server hat zu lange gebraucht, um zu antworten” – die Verbindung zum Server konnte nicht hergestellt werden;
c) “Verbindung ist nicht sicher” / “Verbindung ist nicht privat” – das SSL-Zertifikat ist abgelaufen oder es ist ein Fehler in der Konfiguration auf dem Server aufgetreten;
d) “500” / “Interner Serverfehler” – etwas stimmt nicht mit der Konfiguration des Servers;
e) “503” / “Service nicht verfügbar” – meistens sind die Serverressourcen erschöpft (Server ist überlastet);
f) “404” / “Nicht gefunden” – die Sub-Page oder Datei mit der angegebenen Adresse existiert nicht;
g) “403” / “Zugriff verweigert” – mit den Zugriffsrechten des jeweiligen Standorts stimmt etwas nicht;
h) leere Seitenvorlagen werden angezeigt, ohne Inhalt – höchstwahrscheinlich ein Datenbankfehler;
i) eines der Features der Website funktioniert nicht – z.B. Navigation, Schaltfläche, Formular.
Der vom Monitoringsystem gesendete E-Mail-Alarm enthält Informationen über die Art des Fehlers. Darüber hinaus finden Sie in der Benutzeroberfläche zusätzliche Daten – wie z.B. HTTP-Header, HTML-Inhalt, Screenshot, Kaskadendiagramm oder HAR-Datei.

4. Eskalation.

Je nach vermeintlicher Art eines Fehlers melden Sie das Problem dem zuständigen Spezialisten:
– Fälle a) bis e) – Serveradministratoren
– Fälle f) bis i) – Programmierer, die für die Website verantwortlich sind.
Sie können die Monitoring-Anwendung so konfigurieren, dass sie auch Meldungen direkt an Administratoren und Programmierer sendet.

5. Informationen für die Benutzer.

Versuchen Sie nicht, den Fehler vor Ihren Benutzern zu verbergen, da er nur Ihnen schaden kann.
Informieren Sie sie sofort über:
– das Auftreten eines Fehlers
– Fehler wird behoben
– verlängerte Nichtverfügbarkeit.
Nachdem der Fehler behoben wurde, erklären Sie, warum er aufgetreten ist und welche Maßnahmen Sie ergreifen werden, um sicherzustellen, dass sich die Situation nicht wiederholt.
Sie können für Ihre Benutzer eine Seite vorbereiten, die sie über den Status Ihrer Website informiert und den aktuellen Status des Fehlers direkt aus dem Monitoringsystem anzeigt. Auf dieser Seite können Sie auch Meldungen über den Fortschritt der Arbeiten zur Behebung des Fehlers veröffentlichen.

6. Schlussfolgerungen.

Sie können aus jedem Misserfolg etwas lernen. Sowohl bei ausgefallenen Systemen als auch bei Verfahren zum Umgang mit kritischen Situationen.
Lassen Sie jedes dieser Ereignisse Ihnen helfen, die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Ausfälle zu reduzieren.

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